Praxis für Psychotherapie

Dipl.-Psych. Anja Heydenreich

Psychologische Psychotherapeutin

  • (formaler) Ablauf (bis zur) der Therapie

Bitte beachten Sie, daß es sich bei meiner Praxis um eine Bestellpraxis handelt und es somit keine offenen Sprechstunden gibt.

Vor dem ersten persönlichen Kontakt in der Praxis ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich; für Informationen dazu, klicken Sie auf:
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Psychotherapeutische Sprechstunde/Probatorische Sitzungen

Zur Sprechstunde oder der ersten probatorischen Sitzung und ggf. weiteren Gesprächen sollten Sie sich 5 bis max. 10 Minuten vorher in der Praxis einfinden.

Die Sprechstunden, probatorischen und therapeutischen Sitzungen nehmen in der Regel 50 Minuten in Anspruch.

Das Mitbringen der Versichertenkarte/Gesundheitskarte ist bei gesetzlich Versicherten notwendig (auch jeweils in der ersten Sitzung eines neuen Quartals).

Sollten Sie von Ihrem Arzt einen Überweisungsschein ausgestellt bekommen haben, dann bringen Sie ihn bitte zum ersten Gespräch mit. Ein Überweisungsschein ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da ein Erstzugangsrecht zur Psychotherapie besteht.

Seit 1. April 2017 hat der Gesetzgeber psychotherapeutische Sprechstunden (max. 6 à 25 Minuten, oder 3 à 50 Minuten) eingeführt. In den Sprechstunden soll geklärt werden, ob und welche Art Behandlung notwendig und sinnvoll erscheint.

Die Inanspruchnahme einer psychotherapeutischen Sprechstunde ist ab 1. April 2018 für alle Patienten verpflichtend, bevor eine Psychotherapie begonnen werden kann, es sei denn, es liegt eine Empfehlung durch eine vorherige Klinikbehandlung vor.

Ist von einer behandlungsbedürftige psychischen Symptomatik auszugehen, werden Sie über diese im Rahmen der Sprechstunde ebenso aufgeklärt wie über die Empfehlung der Art der Behandlung, oder anderweitigen Hilfsangebote.

Unverzichtbar im Rahmen einer psychotherapeutischen Begegnung ist es, einzuschätzen, ob beiderseitig eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zu erwarten sein wird, ohne diese wäre eine anschließende Therapie wenig erfolgversprechend einzuschätzen.

Bei dringendem psychotherapeutischen Behandlungsbedarf können unmittelbar nach der Sprechstunde, über eine Akutbehandlung, bis zu 12 Therapiestunden in Anspruch genommen werden.

Ohne diese Dringlichkeit erfolgen weitere probatorische Sitzungen (vorbereitende, diagnostische Gespräche). Neben dem gegenseitigen Kennenlernen dienen die probatorischen Sitzungen dazu, einen genaueren diagnostischen Eindruck über die bestehende Symptomatik(auch über Fragebögen u.Ä.), den Verlauf, die bisherigen Behandlungen und Ihre Erwartungen zu gewinnen.

Bisherige Bewältigungsversuche, die Ressourcen und angezielten Veränderungen werden erfasst und ein Behandlunsgkonzept erarbeitet.

Insgesamt können bis zu vier derartiger Sitzungen stattfinden, bevor ein

Antrag auf Psychotherapie bei Ihrer Krankenkasse gestellt wird. D.h. bis zur Antragstellung sind die Gespräche nicht durch Ihre Krankenkasse genehmigungspflichtig.

Für den Antrag zur Kostenübernahme an Ihre Krankenkasse ist es erforderlich, dass ein Arzt eine medizinische Abklärung durchführt und in einem Konsiliarbogen das ärztliche Einverständnis für die Durchführung einer Psychotherapie erteilt.

Bei Patienten die innerhalb einer 2-Jahres-Frist wiederholt eine Psychotherapie in Anspruch nehmen, ist meist ein Gutachtenverfahren notwendig. D.h. ein von der Krankenkasse autorisierter Gutachter erhält von mir (als Ihre Therapeutin) ein anonymisiertes Gutachten. Per diesem Gutachten entscheidet dann der Gutachter über die Empfehlung der Kostenübernahme gegenüber Ihrer Krankenkasse.

Nachdem Sie gemeinsam mit mir den Antrag auf Psychotherapie bei Ihrer Krankenkasse eingereicht haben, erhalten Sie von Ihrer Krankenversicherung eine Kostenübernahmebestätigung, die im Falle einer Kurzzeittherapie I - 12 Sitzungen à 50 Minuten umfasst mit der Möglichkeit der Verlägerung i. S. der Beantragung der Kurzzeittherapie II (weitere 12 Sitzungen à 50 Minuten).

Die Therapie kann nun starten.

Eine Verlängerung der Therapie ist dann, ebenso wie die Inanspruchnahme einer psychotherapeutischen Behandlung im 2-Jahreszeitraum, gutachtenpflichtig – das Prozedere obliegt meiner Verantwortung (als Ihre Therapeutin).

Bei Psychotherapeuten gilt wie bei Ärzten die Schweigepflicht!

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